Mehr Wohnraum. Mehr Zukunft: Neues Quartier für Schallmoos

Mehr Wohnraum. Mehr Zukunft: Neues Quartier für Schallmoos
MEHR WOHNRAUM. MEHR ZUKUNFT.
80–90 neue Wohnungen für Schallmoos.
Leistbarer Wohnraum gehört zu den entscheidenden Zukunftsfragen für Salzburg. In der Richard-Kürth-Straße in Schallmoos wird nun ein wichtiger Schritt gesetzt: Ein heute stark versiegeltes und gewerblich geprägtes Areal soll zu einem gemischt genutzten Quartier mit einem klaren Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen weiterentwickelt werden. Damit entsteht nicht nur dringend benötigter Wohnraum. Auch das unmittelbare Umfeld soll grüner, durchlässiger und städtebaulich attraktiver werden.
Die Richard-Kürth-Straße 4 zeigt beispielhaft, welche Chancen in der Weiterentwicklung bereits bestehender Stadtgebiete liegen. Das rund 4.676 m² große Areal ist derzeit als Gewerbegebiet gewidmet. Künftig soll hier eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe sowie sozialen und kulturellen Nutzungen ermöglicht werden. Bereits im April bezeichnete die Stadtplanung die Fläche als Transformationsfläche, deren Entwicklung über das einzelne Grundstück hinaus Impulse für ein stärker durchmischtes Quartier in Schallmoos geben kann.
Schwerpunkt auf leistbarem Wohnen
Im Zentrum der Planungen steht neuer Wohnraum. Vorgesehen sind rund 6.313 m² Wohnnutzfläche, was nach derzeitigem Planungsstand etwa 80 bis 90 Wohnungen ermöglichen soll.
Dabei wurde eine klare soziale Vorgabe festgelegt: Mindestens 80 Prozent der Wohnnutzfläche sind für geförderten Mietwohnbau vorgesehen. Maximal 20 Prozent können als förderbarer Eigentumswohnbau realisiert werden. Für alle Wohnungen, die mit Mitteln der Wohnbauförderung errichtet werden, soll die Stadt Salzburg Vergaberechte erhalten.
Damit geht es nicht nur darum, möglichst viele Wohnungen zu errichten. Entscheidend ist, dass auf einer Fläche mit großem Entwicklungspotenzial ein erheblicher Anteil an leistbarem Wohnraum gesichert wird.
Aus versiegelter Fläche wird ein Stück Stadt
Für uns ist aber ebenso wichtig, wie dieses Areal weiterentwickelt wird.
Heute ist das Gebiet stark von Gewerbenutzung und versiegelten Flächen geprägt. Mit der geplanten Transformation besteht die Chance, diesen Bereich städtebaulich deutlich aufzuwerten und stärker mit dem umliegenden Schallmoos zu verbinden.
Künftig sollen mindestens 700 m² unverbaut und öffentlich zugänglich bleiben. Entlang der Richard-Kürth-Straße ist ein Grünstreifen mit neuen Baumpflanzungen vorgesehen. Außerdem sollen öffentlich nutzbare Verbindungen in Ost-West-Richtung durch das Grundstück geschaffen werden. Ein eigenes Mobilitätskonzept soll im weiteren Verfahren ausgearbeitet werden.
So kann aus einem heute stark versiegelten und wenig durchlässigen Bereich Schritt für Schritt ein lebendigeres, grüneres und besser vernetztes Stück Schallmoos werden.
Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben verbinden
Das Konzept setzt bewusst nicht auf eine reine Wohnsiedlung. Neben dem Wohnraum sind rund 701 m² gewerbliche Nutzfläche vorgesehen, davon mindestens 400 m² im Erdgeschoß. Mindestens 50 m² sollen sozialen und kulturellen Nutzungen zur Verfügung stehen.
Genau diese Mischung ist für die Entwicklung eines gewachsenen Stadtteils wichtig: Wohnen, Arbeiten, soziale Angebote, Grünraum und öffentliche Wege sollen nicht isoliert voneinander geplant, sondern miteinander verbunden werden.
Tarik Mete: „Leistbares Wohnen ist eine Zukunftsfrage“
Der Planungsausschuss hat die Planungsziele unter dem Vorsitz des SPÖ-Gemeinderats Tarik Mete einstimmig beschlossen.
„Leistbares Wohnen ist eine der großen Zukunftsfragen unserer Stadt. Gerade deshalb müssen wir vorhandene Flächen intelligent nutzen. In der Richard-Kürth-Straße schaffen wir die Voraussetzungen für neuen geförderten Wohnraum und verbinden das mit mehr Grün, öffentlichen Freiräumen und einer Aufwertung des gesamten Umfelds. Genau so stellen wir uns eine soziale und zukunftsorientierte Stadtentwicklung vor.“
Tarik Mete, SPÖ-Gemeinderat
Schallmoos entwickelt sich weiter
Die Richard-Kürth-Straße steht dabei nicht für sich allein. Mit Projekten wie PamPam zeigt sich, welches Entwicklungspotenzial in Schallmoos steckt. Bestehende und teilweise stark versiegelte Flächen können neu gedacht und für Wohnen, Arbeiten, Begegnung und mehr Lebensqualität genutzt werden.
Gerade in einer Stadt wie Salzburg, in der Grund und Boden knapp sind, ist diese Weiterentwicklung bereits bebauter Flächen besonders wichtig. Statt zusätzlichen Boden zu verbrauchen, können bestehende Stadtgebiete qualitativ weiterentwickelt und neue Möglichkeiten für leistbares Wohnen geschaffen werden.
Gute Stadtentwicklung nutzt vorhandenen Raum
Die Richard-Kürth-Straße zeigt, wie aus einem überwiegend gewerblich geprägten Areal ein neues gemischtes Quartier entstehen kann.
Dass dabei nicht irgendein Wohnbau geplant wird, sondern gefördertes Wohnen, Grünraum, Gewerbe sowie soziale und kulturelle Nutzungen zusammengedacht werden, macht das Projekt für die Entwicklung von Schallmoos besonders interessant.
Auch die architektonische Qualität soll entsprechend abgesichert werden. Für das Projekt wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Den ersten Preis erhielt der Salzburger Architekt Ludwig Kofler; die Wettbewerbsbeiträge wurden anschließend öffentlich ausgestellt.
Für uns ist die Richtung klar: Wir wollen vorhandene Flächen besser nutzen, leistbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität in den Stadtteilen erhöhen.
Mehr Wohnraum. Mehr Grün. Mehr Qualität für Schallmoos. Und damit mehr Zukunft für Salzburg.
















