Öffentliche Kunst soll und muss gewartet werden

SPÖ-Gemeinderätin und Kultursprecherin Dagmar Aigner



Öffentliche Kunst soll und muss gewartet werden

Presse
04. März 2010

Unverständnis löst die ablehnende Haltung FPÖ bezüglich der Sanierung der Kunstwerke der Salzburg Foundation bei SPÖ-Gemeinderätin und Kultursprecherin Dagmar Aigner aus. „Die Kunstwerke der Foundation stammen allesamt von hochkarätigen KünstlerInnen, die international sehr angesehen sind. Diese Kunstgegenstände sind wie andere Kleindenkmäler in Salzburg gegebenenfalls zu reinigen und zu sanieren!"

Diese, auch teilweise umstrittenen Kunstwerke, haben alle einen Wert von jeweils mehreren Hunderttausenden Euro. Sie mögen sich nicht allen erschließen und manche Diskussion oder Reaktion war durchaus heftig. Aber Kunst soll zu Kritik auffordern und Diskussionen auslösen.
Dennoch ist an der Freiheit der Kunst nicht zu rütteln. Diese schließt nicht die Freiheit zur Devastierung ein, wenn man keinen Zugang zu einer der Skulpturen oder Installationen findet. Leider ist genau diese aber Realität: Verschmierungen, Besprühungen, eingeschlagene Beleuchtungsmittel und Zerstörung der erläuternden Tafeln. Letzteres ist besonders bedauerlich, da der Foundation oftmals vorgeworfen wurde, genau diese Erklärungen zu vernachlässigen. Dies führt dazu, dass Bewachung organisiert werden musste.

„Es steht der Stadt nicht schlecht an, die Kosten für diese Positionen zu übernehmen, da diese Verwüstungen leider in der Stadt Salzburg stattfinden", betont Gemeinderätin Aigner. „Salzburg ist eine Kulturstadt und der Kulturbegriff, der hier gelebt wird, muss ein offener und kein "geschmäcklerischer" sein. Für Bilderstürmer ist kein Platz! Außerdem ist der touristische Wert der Kunstwerke ein sehr hoher, sind sie doch Teil des kulturtouristischen Angebots!"

 

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